Iglesia Arciprestal de la Asunción
Renaissancekirche des 16. Jahrhunderts, 1599–1614 auf Moscheeruinen erbaut. Barockglockenturm aus Stein (1700) mit Retabel aus dem 15. Jahrhundert.
Die Iglesia Arciprestal de la Asunción, Pegos Hauptkirche, erhebt sich im Renaissancestil über den Resten eines Vorgängerbaus, der seinerseits auf dem Grundstück der einstigen Moschee von Uxola stand: Die Arbeiten begannen 1599 unter dem französischen Architekten Joan Cambra, wurden um 1614 durch Pere Joan Mir für abgeschlossen erklärt, doch endgültig fertiggestellt war der Gesamtbau erst im 18. Jahrhundert, mit dem barocken Glockenturm und der Kommunionskapelle.
Geschichte
Ein Erdbeben im Jahr 1644 beschädigte die Struktur erheblich und erzwang einen teilweisen Wiederaufbau – einer der Gründe für den eklektischen Stil des Gotteshauses, in dem sich historistische, klassizistische und neugotische Elemente aus verschiedenen Jahrhunderten überlagern. Trotz dieser Mischung an Eingriffen bewahrt die Kirche künstlerisch bedeutende Stücke: einen gotischen Altaraufsatz aus dem 15. Jahrhundert, der Antoni Peris und Jaume Mateu zugeschrieben wird und der Jungfrau der Hoffnung gewidmet ist, sowie einen kleinen Altaraufsatz aus dem 14. Jahrhundert, bekannt als die doppelte Verónica, mit den Gesichtern Christi und Marias.
Sehenswert
Der um 1700 errichtete Steinglockenturm ist von jedem Punkt der Altstadt Pegos aus das auffälligste Element des Tempels und dient als optische Orientierung im Ort, bevor man sich anderen Baudenkmälern nähert wie der Ecce-Homo-Kapelle oder den Ruinen des Castell d'Ambra auf dem die Stadt überragenden Hügel; das rechteckige Innere mit seinen Seitenkapellen lässt sich außerhalb der Gottesdienstzeiten besichtigen, und die Station verbindet sich gut mit einem Rundgang durch die enge, mittelalterlich geprägte Altstadt, bevor der Tag mit der Natur der Marjal de Pego-Oliva am Ortsrand ausklingt.
Häufige Fragen
Ist der Besuch der Kirche kostenlos?
Außerhalb der Gottesdienstzeiten ist der Eintritt kostenpflichtig, während Messen und religiösen Feiern dagegen frei.
Was ist vom ursprünglichen Bau erhalten?
Der gotische Altaraufsatz aus dem 15. Jahrhundert zu Ehren der Jungfrau der Hoffnung und ein kleiner Altaraufsatz aus dem 14. Jahrhundert, die doppelte Verónica, sind die ältesten Stücke, die alle Umbauten überstanden haben.
Wie viel Zeit sollte man einplanen?
Der Innenraum lässt sich in zwanzig bis dreißig Minuten besichtigen; ein Vormittag reicht auch noch für einen Spaziergang durch Pegos Altstadt.
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